Download e-book for iPad: Die Phänomene Polysemie - Homonymie (German Edition) by Claudia Nickel

By Claudia Nickel

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, be aware: 1,0, Universität Stuttgart (Abteilung germanistische Linguistik), Veranstaltung: Proseminar - Lexikologie, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Zu Beginn soll zuerst eine Erklärung des Begriffs "Wort" folgen, bevor zu einer Definition von Polysemie und Homonymie aus der wissenschaftlichen Literatur1 übergegangen wird. Ein Wort wird auch als Lexem bezeichnet und ist definiert als eine zusammengesetzte Einheit aus materialen Formen und den ihnen zugeordneten Bedeutungen. Nach Ferdinand de Saussure bestehen sprachliche Zeichen aus einem Inhalt und einem Ausdruck, wobei diese Verbindung arbiträr (beliebig) und konventionell ist. Viele sprachliche Zeichen sind prinzipiell arbiträr, so dass es keinen ursächlichen, vorbestimmten Zusammenhang zwischen dem Bezeichneten und der shape des Zeichens gibt. Sprachliche Zeichen sind außerdem prinzipiell konventionell, used to be bedeutet, dass sich die Angehörigen einer Kommunikationsgemeinschaft darüber einigen (meist stillschweigend, nur selten bewusst), mit welchem Ausdruck (oder Zeichen) eine bestimmte Sache bezeichnet wird.
Im Folgenden wird eine Definition für Polysemie und Homonymie dargestellt.

[...]

Im weiteren Verlauf der Seminararbeit soll die Entstehung der Polysemie sowie die Arten und Voraussetzungen der Homonymie beschrieben werden.
Schierholz unterstellt diesen Ansätzen, dass sie häufig von subjektiven Entscheidungen und Institutionen der Untersuchenden beeinflusst sind. Ferner bemängelt er, dass zu einer klaren Differenzierung von Polysemie und Homonymie weitgehende Uneinigkeit herrscht. (Schier-holz, 1991: 64)

Der zweite Teil der Seminararbeit beschäftigt sich mit dem quantitativen Ansatz von Schierholz. Es geht darum, die Existenz der Polysemie zu klären. Hierbei soll der quantitative Forschungsansatz aufgezeigt werden, da die bisherigen Methoden keine quantitativen Ergebnisse über die Existenz der Polysemie liefern. Außerdem soll aufgezeigt werden, dass empirische Methoden sowohl in der Lexikologie als auch in anderen Forschungsgebieten der Linguistik aufschlussreiche Resultate ergeben können (Schierholz, 1991 Vorwort).

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By Claudia Nickel

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, be aware: 1,0, Universität Stuttgart (Abteilung germanistische Linguistik), Veranstaltung: Proseminar - Lexikologie, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Zu Beginn soll zuerst eine Erklärung des Begriffs "Wort" folgen, bevor zu einer Definition von Polysemie und Homonymie aus der wissenschaftlichen Literatur1 übergegangen wird. Ein Wort wird auch als Lexem bezeichnet und ist definiert als eine zusammengesetzte Einheit aus materialen Formen und den ihnen zugeordneten Bedeutungen. Nach Ferdinand de Saussure bestehen sprachliche Zeichen aus einem Inhalt und einem Ausdruck, wobei diese Verbindung arbiträr (beliebig) und konventionell ist. Viele sprachliche Zeichen sind prinzipiell arbiträr, so dass es keinen ursächlichen, vorbestimmten Zusammenhang zwischen dem Bezeichneten und der shape des Zeichens gibt. Sprachliche Zeichen sind außerdem prinzipiell konventionell, used to be bedeutet, dass sich die Angehörigen einer Kommunikationsgemeinschaft darüber einigen (meist stillschweigend, nur selten bewusst), mit welchem Ausdruck (oder Zeichen) eine bestimmte Sache bezeichnet wird.
Im Folgenden wird eine Definition für Polysemie und Homonymie dargestellt.

[...]

Im weiteren Verlauf der Seminararbeit soll die Entstehung der Polysemie sowie die Arten und Voraussetzungen der Homonymie beschrieben werden.
Schierholz unterstellt diesen Ansätzen, dass sie häufig von subjektiven Entscheidungen und Institutionen der Untersuchenden beeinflusst sind. Ferner bemängelt er, dass zu einer klaren Differenzierung von Polysemie und Homonymie weitgehende Uneinigkeit herrscht. (Schier-holz, 1991: 64)

Der zweite Teil der Seminararbeit beschäftigt sich mit dem quantitativen Ansatz von Schierholz. Es geht darum, die Existenz der Polysemie zu klären. Hierbei soll der quantitative Forschungsansatz aufgezeigt werden, da die bisherigen Methoden keine quantitativen Ergebnisse über die Existenz der Polysemie liefern. Außerdem soll aufgezeigt werden, dass empirische Methoden sowohl in der Lexikologie als auch in anderen Forschungsgebieten der Linguistik aufschlussreiche Resultate ergeben können (Schierholz, 1991 Vorwort).

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Robert Bachmann's Schriftstellerinnen um 1800 - Die männliche Perspektive: PDF

By Robert Bachmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, be aware: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistik), Veranstaltung: Schriftstellerinnen um 1800, Sprache: Deutsch, summary: Aus der Einleitung: "Allein schon durch das Gesetz der Natur sind die Frauen ebenso wie die Kinder dem Urteil der Männer ausgesetzt. [...] Die Frau ist dazu geschaffen, dem Mann nachzugeben und selbst eine Ungerechtigkeit zu ertragen. Knaben kann guy nie dahin bringen; ihr innerstes Gefühl erhebt sich gegen die Ungerechtigkeit; die Natur schuf sie nicht, Ungerechtigkeit zu dulden." (Jean Jacques Rousseau: Emile oder über die Erziehung.12.Auflage. Paderborn/ München/ Wien/ Zürich: Schönigh Verlag 1995. S. 733 u. 795.)

Was Jean- Jacques Rousseau hier so unverblümt zur Sprache bringt, dürfte wohl manch aufgeklärter Frau von heute die Haare zu Berge stehen lassen. Tatsächlich jedoch entspricht genau dies dem allgemein gültigem Rollenverständnis im Europa des 18. Jahrhunderts. Auch in Deutschland stießen Rousseaus programmatische Schriften auf optimistic Resonanz. Namhafte Pädagogen wie Johann-Gottfried Herder stehen vehement hinter dem Gedanken der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und setzen, was once die Aggressivität der Äußerungen angeht, noch kräftig nach. Für das Feld der Literatur gewinnt dieses Thema im ausgehenden 18. Jahrhundert ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Die Frauen dieser Zeit bilden nicht nur einen großen Teil des Lesepublikums; immer mehr treibt es sie auch zur eigenen schriftstellerischen Betätigung. Stoff für konfliktreiche Auseinandersetzungen ist hier nun reichlich gegeben. Gegenstand der folgenden Darstellung soll es sein, das männliche Urteil näher zu betrachten, dem Rousseau zu folge die Frauen, und hier besonders die Autorinnen um 1800, ausgesetzt sind. Wie beurteilen die männlichen Zeitgenossen die literarischen Bestrebungen des anderen Geschlechts und welche Legitimationen führen sie dabei ins Feld?
Zunächst soll in einem ersten Teil anhand einiger Beispiele ein kurzer Einblick in das Rollenverständnis der Zeit gegeben werden. Im Anschluss soll in einem zweiten Teil verdeutlicht werden, in welcher shape diese Ansichten sich im literarischen Diskurs wiederfinden. Im Zentrum der Untersuchung soll dabei der Zusammenhang zwischen weiblicher Schriftstellerei und Dilettantismus stehen, so wie er v.a. von Goethe und Schiller zur Jahrhundertwende insbesondere den Frauen zum Vorwurf gemacht wurde.

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By Robert Bachmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, be aware: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistik), Veranstaltung: Schriftstellerinnen um 1800, Sprache: Deutsch, summary: Aus der Einleitung: "Allein schon durch das Gesetz der Natur sind die Frauen ebenso wie die Kinder dem Urteil der Männer ausgesetzt. [...] Die Frau ist dazu geschaffen, dem Mann nachzugeben und selbst eine Ungerechtigkeit zu ertragen. Knaben kann guy nie dahin bringen; ihr innerstes Gefühl erhebt sich gegen die Ungerechtigkeit; die Natur schuf sie nicht, Ungerechtigkeit zu dulden." (Jean Jacques Rousseau: Emile oder über die Erziehung.12.Auflage. Paderborn/ München/ Wien/ Zürich: Schönigh Verlag 1995. S. 733 u. 795.)

Was Jean- Jacques Rousseau hier so unverblümt zur Sprache bringt, dürfte wohl manch aufgeklärter Frau von heute die Haare zu Berge stehen lassen. Tatsächlich jedoch entspricht genau dies dem allgemein gültigem Rollenverständnis im Europa des 18. Jahrhunderts. Auch in Deutschland stießen Rousseaus programmatische Schriften auf optimistic Resonanz. Namhafte Pädagogen wie Johann-Gottfried Herder stehen vehement hinter dem Gedanken der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und setzen, was once die Aggressivität der Äußerungen angeht, noch kräftig nach. Für das Feld der Literatur gewinnt dieses Thema im ausgehenden 18. Jahrhundert ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Die Frauen dieser Zeit bilden nicht nur einen großen Teil des Lesepublikums; immer mehr treibt es sie auch zur eigenen schriftstellerischen Betätigung. Stoff für konfliktreiche Auseinandersetzungen ist hier nun reichlich gegeben. Gegenstand der folgenden Darstellung soll es sein, das männliche Urteil näher zu betrachten, dem Rousseau zu folge die Frauen, und hier besonders die Autorinnen um 1800, ausgesetzt sind. Wie beurteilen die männlichen Zeitgenossen die literarischen Bestrebungen des anderen Geschlechts und welche Legitimationen führen sie dabei ins Feld?
Zunächst soll in einem ersten Teil anhand einiger Beispiele ein kurzer Einblick in das Rollenverständnis der Zeit gegeben werden. Im Anschluss soll in einem zweiten Teil verdeutlicht werden, in welcher shape diese Ansichten sich im literarischen Diskurs wiederfinden. Im Zentrum der Untersuchung soll dabei der Zusammenhang zwischen weiblicher Schriftstellerei und Dilettantismus stehen, so wie er v.a. von Goethe und Schiller zur Jahrhundertwende insbesondere den Frauen zum Vorwurf gemacht wurde.

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Download e-book for iPad: Andolosia als Gegentypus zu Fortunatus: Vergleich zweier by Moritz Ahrens

By Moritz Ahrens

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Proseminar: Fortunatus, 12 Literaturquellen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der 1509 anonym erschienene Fortunatus bietet als einer der ersten deutschen Prosaromane eine Fülle von potentiellen Interpretationsansätzen. Autorfrage, Topographie, Motivgeschichte, Erzählstruktur, theologische Momente und Wirtschaftsgeschichte bilden einen gewaltigen Komplex möglicher wissenschaftlicher Annäherung. Größere, von dem Schwerpunkt dieser Arbeit weitgehend unabhängige Motivkomplexe, sollen jedoch zum Zwecke der detailgetreuen Figurenanalyse vernachlässigt werden. Untersuchungsgegenstände wie die Fortuna-Thematik, die those vom Glücksrad, die Anlehnung an Literarische Gattungen, die Herkunft der Märchenmotive oder die Bedeutung christlicher reason im Roman können daher keine oder nur geringe Beachtung erfahren. Der Sozialgeschichte muss allerdings – wenn auch in begrenztem Rahmen – gewisse Zuwendung zukommen, da die beiden Haupthandlungsträger Fortunatus und Andolosia gerade im Umgang mit ihrem aus dem Kontext der Entstehungszeit des Fortunatus entlehnten gesellschaftlichen Umfeld ihre konträren Verhaltensweisen zum Vorschein bringen. Im Zuge der Epochenwende vom Spätmittel-alter zur Frühen Neuzeit wurden durch neue Produktions- und Wirtschaftsformen die Grenzen der alten Ständeordnung zunehmend dünner. Aufstrebende bürgerliche Familien konnten durch Etablierung einer scheinbar grenzenlosen finanziellen Macht das Repräsentationsverhalten des Adels adaptieren und provozierten auf diese Weise einen Konflikt zwischen politischer und ökonomischer Potenz. Fortunatus und Andolosia erfahren in dieser Gesellschaft verschiedene Schicksale. Es wird aufzuzeigen sein, dass die Gegensätzlichkeit ihrer Motivationen und Handlungen besonders anschaulich in Dichotomien wie Integration – Isolation, Aggression – Repression, Konstruktion – Destruktion and so on. umschrieben werden kann. Um die Nuancen und Pointen der Gegensätzlichkeit herauszustellen und die those der antitypischen Gestaltung zu untermauern, soll der Handlungsverlauf raffend verfolgt und die für den Arbeitsauftrag weniger bedeutenden Erzählabschnitte übersprungen werden.
Das Hauptaugenmerk wird darauf gerichtet sein, in vergleichbaren Situationen bzw. Episoden des Romans die unterschiedlichen Handlungsmotive der beiden Protagonisten auf Ursprung und Konsequenz zu untersuchen. Dabei werde ich various Interpretationen der Forschungsliteratur kritisch mit einbeziehen, einander gegenüberstellen und auf ihren Gehalt bezüglich der Textdeutung überprüfen.

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By Moritz Ahrens

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Proseminar: Fortunatus, 12 Literaturquellen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der 1509 anonym erschienene Fortunatus bietet als einer der ersten deutschen Prosaromane eine Fülle von potentiellen Interpretationsansätzen. Autorfrage, Topographie, Motivgeschichte, Erzählstruktur, theologische Momente und Wirtschaftsgeschichte bilden einen gewaltigen Komplex möglicher wissenschaftlicher Annäherung. Größere, von dem Schwerpunkt dieser Arbeit weitgehend unabhängige Motivkomplexe, sollen jedoch zum Zwecke der detailgetreuen Figurenanalyse vernachlässigt werden. Untersuchungsgegenstände wie die Fortuna-Thematik, die those vom Glücksrad, die Anlehnung an Literarische Gattungen, die Herkunft der Märchenmotive oder die Bedeutung christlicher reason im Roman können daher keine oder nur geringe Beachtung erfahren. Der Sozialgeschichte muss allerdings – wenn auch in begrenztem Rahmen – gewisse Zuwendung zukommen, da die beiden Haupthandlungsträger Fortunatus und Andolosia gerade im Umgang mit ihrem aus dem Kontext der Entstehungszeit des Fortunatus entlehnten gesellschaftlichen Umfeld ihre konträren Verhaltensweisen zum Vorschein bringen. Im Zuge der Epochenwende vom Spätmittel-alter zur Frühen Neuzeit wurden durch neue Produktions- und Wirtschaftsformen die Grenzen der alten Ständeordnung zunehmend dünner. Aufstrebende bürgerliche Familien konnten durch Etablierung einer scheinbar grenzenlosen finanziellen Macht das Repräsentationsverhalten des Adels adaptieren und provozierten auf diese Weise einen Konflikt zwischen politischer und ökonomischer Potenz. Fortunatus und Andolosia erfahren in dieser Gesellschaft verschiedene Schicksale. Es wird aufzuzeigen sein, dass die Gegensätzlichkeit ihrer Motivationen und Handlungen besonders anschaulich in Dichotomien wie Integration – Isolation, Aggression – Repression, Konstruktion – Destruktion and so on. umschrieben werden kann. Um die Nuancen und Pointen der Gegensätzlichkeit herauszustellen und die those der antitypischen Gestaltung zu untermauern, soll der Handlungsverlauf raffend verfolgt und die für den Arbeitsauftrag weniger bedeutenden Erzählabschnitte übersprungen werden.
Das Hauptaugenmerk wird darauf gerichtet sein, in vergleichbaren Situationen bzw. Episoden des Romans die unterschiedlichen Handlungsmotive der beiden Protagonisten auf Ursprung und Konsequenz zu untersuchen. Dabei werde ich various Interpretationen der Forschungsliteratur kritisch mit einbeziehen, einander gegenüberstellen und auf ihren Gehalt bezüglich der Textdeutung überprüfen.

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Fremderfahrung und Selbstreflexion in "Zunge zeigen" von by Anna-Maria Heinemann PDF

By Anna-Maria Heinemann

Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Forschungslernseminar: „Das Eigene und das Fremde. Funktionalisierung und Literarisierung des 'Anderen' in der deutschsprachigen Literatur“, Sprache: Deutsch, summary: Indien ist seit seiner Entdeckung durch den portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama im Jahre 1498 beliebtes Reiseziel von Händlern, Abenteurern und Kolonialisten, aber auch Malern und Schriftstellern gewesen. Deutsche Autoren wie Hermann Hesse, Hubert Fichte und Josef Winkler bereisten und beschrieben Indien, nutzten Land und Leute als Inspirationsquelle und veröffentlichten sowohl realistische als auch ideal-mythische Texte.
Besonders viel Aufmerksamkeit wurde den Indienreisen von Günter Grass zuteil, der erstmals 1975 auf Einladung des „Indian Council for Cultural kinfolk“ in Neu Delhi, Calcutta und Kerala zu Besuch warfare. Drei Jahre später fuhr Grass erneut, diesmal im Auftrag des Goethe-Instituts und zusammen mit seiner Frau Ute, nach Asien und verbrachte zehn Tage in Bombay. Vom August 1986 bis Januar 1987 schließlich lebte das Ehepaar Grass in Calcutta – der längste und künstlerisch ertragreichste Aufenthalt.

Eine literarische Verarbeitung der Indien-Erlebnisse erfolgte erstmals im Kapitel „Vasco kehrt wieder“ aus „Der Butt“ (1977). In „Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus“ (1980) lässt Grass das fiktive Lehrerehepaar damage & Dörte Peters nach Ostasien reisen, um dort ihre deutsche Identität zu reflektieren. „Zunge zeigen“ (1988) schließlich ist das literarische und graphische Resümee des sechsmonatigen Aufenthalts in Calcutta; ein Reisetagebuch, das für große Resonanz sorgte, die Zeitungen mit positiven wie negativen Kritiken füllte und das den Schwerpunkt für die vorliegende Arbeit bilden soll.
Die grundlegende Fragestellung lautet, ob und wie Günter Grass die Annäherung an das „fremde“ Calcutta gelingt, auf welche Weise er dort das „eigene“ Europa reflektiert und unter welchen Vorzeichen diese Begegnung zweier Kulturen steht. Die literarische Essenz wird in shape und Inhalt nach Hinweisen für obige Fragen untersucht, und auch die Reaktionen deutscher und indischer Literaturkritiker werden im kulturellen Diskurs berücksichtigt werden.

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By Anna-Maria Heinemann

Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Forschungslernseminar: „Das Eigene und das Fremde. Funktionalisierung und Literarisierung des 'Anderen' in der deutschsprachigen Literatur“, Sprache: Deutsch, summary: Indien ist seit seiner Entdeckung durch den portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama im Jahre 1498 beliebtes Reiseziel von Händlern, Abenteurern und Kolonialisten, aber auch Malern und Schriftstellern gewesen. Deutsche Autoren wie Hermann Hesse, Hubert Fichte und Josef Winkler bereisten und beschrieben Indien, nutzten Land und Leute als Inspirationsquelle und veröffentlichten sowohl realistische als auch ideal-mythische Texte.
Besonders viel Aufmerksamkeit wurde den Indienreisen von Günter Grass zuteil, der erstmals 1975 auf Einladung des „Indian Council for Cultural kinfolk“ in Neu Delhi, Calcutta und Kerala zu Besuch warfare. Drei Jahre später fuhr Grass erneut, diesmal im Auftrag des Goethe-Instituts und zusammen mit seiner Frau Ute, nach Asien und verbrachte zehn Tage in Bombay. Vom August 1986 bis Januar 1987 schließlich lebte das Ehepaar Grass in Calcutta – der längste und künstlerisch ertragreichste Aufenthalt.

Eine literarische Verarbeitung der Indien-Erlebnisse erfolgte erstmals im Kapitel „Vasco kehrt wieder“ aus „Der Butt“ (1977). In „Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus“ (1980) lässt Grass das fiktive Lehrerehepaar damage & Dörte Peters nach Ostasien reisen, um dort ihre deutsche Identität zu reflektieren. „Zunge zeigen“ (1988) schließlich ist das literarische und graphische Resümee des sechsmonatigen Aufenthalts in Calcutta; ein Reisetagebuch, das für große Resonanz sorgte, die Zeitungen mit positiven wie negativen Kritiken füllte und das den Schwerpunkt für die vorliegende Arbeit bilden soll.
Die grundlegende Fragestellung lautet, ob und wie Günter Grass die Annäherung an das „fremde“ Calcutta gelingt, auf welche Weise er dort das „eigene“ Europa reflektiert und unter welchen Vorzeichen diese Begegnung zweier Kulturen steht. Die literarische Essenz wird in shape und Inhalt nach Hinweisen für obige Fragen untersucht, und auch die Reaktionen deutscher und indischer Literaturkritiker werden im kulturellen Diskurs berücksichtigt werden.

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Download e-book for iPad: Naivität und Reflexivität in Thomas Manns "Buddenbrooks" by Dietrich Arlart

By Dietrich Arlart

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,0, Universität Trier (Neuere Deutsche Literatur), Sprache: Deutsch, summary: Die Buddenbrooks, Thomas Manns erster Roman, wirft in exemplarischer Weise ein Thema auf, das für das gesamte spätere Werk des Autors bestimmend bleiben wird: Den Konflikt zwischen Gesellschaft und Individuum, 'Bürger' und 'Künstler', Normalität und Extravaganz, oder eben Naivität und Reflexivität. Der junge Autor hatte dieses predicament im eigenen Leben erfahren, es sich 'von der Seele geschrieben' und warfare so in der eigenen individual schon zu einer Synthese von Gegensätzen gelangt, die sich in den Buddenbrooks noch nahezu unvereinbar gegenüberstehen.
Wie die naiven, wie die zur Reflexion fähigen Charaktere gestaltet sind, was once sie gemeinsam haben, wie sie sich aber auch voneinander unterscheiden, wie ihre reason, ihre Stärken, ihre Schwächen aussehen, nicht zuletzt: mit welchen Strategien und welchem Erfolg sie ihr jeweiliges Leben bewältigen - diesen Fragen versuche ich mich in der vorliegenden Arbeit anzunähern.

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By Dietrich Arlart

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,0, Universität Trier (Neuere Deutsche Literatur), Sprache: Deutsch, summary: Die Buddenbrooks, Thomas Manns erster Roman, wirft in exemplarischer Weise ein Thema auf, das für das gesamte spätere Werk des Autors bestimmend bleiben wird: Den Konflikt zwischen Gesellschaft und Individuum, 'Bürger' und 'Künstler', Normalität und Extravaganz, oder eben Naivität und Reflexivität. Der junge Autor hatte dieses predicament im eigenen Leben erfahren, es sich 'von der Seele geschrieben' und warfare so in der eigenen individual schon zu einer Synthese von Gegensätzen gelangt, die sich in den Buddenbrooks noch nahezu unvereinbar gegenüberstehen.
Wie die naiven, wie die zur Reflexion fähigen Charaktere gestaltet sind, was once sie gemeinsam haben, wie sie sich aber auch voneinander unterscheiden, wie ihre reason, ihre Stärken, ihre Schwächen aussehen, nicht zuletzt: mit welchen Strategien und welchem Erfolg sie ihr jeweiliges Leben bewältigen - diesen Fragen versuche ich mich in der vorliegenden Arbeit anzunähern.

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Get Die Gestalt Svidrigajlovs in Dostojewskis Roman "Schuld und PDF

By Levana Oesting

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Slawische Länder, observe: 1,7, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Veranstaltung: Dostojewskijs Roman: Verbrechen und Strafe, Sprache: Deutsch, summary: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Figur des Arkadi Iwanowitsch Svidrigajlov aus Fjodor M. Dostojewskis Roman „Schuld und Sühne“.
Wie vielschichtig die Rolle und Funktion ist, die Dostojewski Svidrigajlov zuschreibt, wie wichtig er für die Handlung und Aussage von „Schuld und Sühne“ ist, und mit welchen Mitteln Dostojewski dies verdeutlicht, werde ich in der folgenden Hausarbeit erörtern. Denn Svidrigajlov ist nicht nur der Bösewicht des Romans, viel mehr ist er von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Rodion Romanowitsch Raskolnikoff.
Zunächst werde ich auf die Äußerlichkeiten und die Biografie des Svidrigajlovs eingehen und dann im nächsten Schritt die besondere Konstellation von Svidrigajlov und Raskolnikoff erörtern, die für das richtige Verständnis der verschiedenen Aspekte des Romans von zentraler Bedeutung ist. Des Weiteren werde ich die aussagekräftigsten Eigenschaften Svidrigajlovs und cause, die mit ihm in Verbindung stehen näher erläutern. Zum Schluss dieser Arbeit werde ich noch einen kurzen Einblick in die Methoden geben, die Dostojewski am Beispiel der Figur Svidrigajlov anwendet.
Über den Hintergrund des Namens Svidrigajlov gibt es verschiedene Meinungen. So liege laut Dietrich Wörn Dostojewskis Motivation in dem deutschen Wort geil. Zumal Svidrigajlov kein typisch russisch klingender identify sei, und somit, im negativen Sinne, das westlich-fremdländische widerspiegele. Rudolf Neuhäuser hingegen verweist auf Peace, den der identify an Dvigajlov erinnere, einen litauischen Fürsten des 15. Jahrhunderts, der gegen die Orthodoxie in Russland zu Felde zog. Er sei wie Svidrigajlov der Heide und Barbar par exellence. So lässt sich schon aus dem Namen schließen, dass Svidrigajlov als Repräsentant der falschen Werte und Normen von Dostojewski eingesetzt wird.
Svidrigajlov ist eine abwechslungsreiche und interessante Figur, die sich allerdings selbst vor Langeweile nicht zu helfen weiß. Er wird zum Falschspieler, Wolllüstling, Kinderschänder, zumindest verdächtigerweise zum Mörder und schlussendlich zum Selbstmörder.

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By Levana Oesting

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Slawische Länder, observe: 1,7, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Veranstaltung: Dostojewskijs Roman: Verbrechen und Strafe, Sprache: Deutsch, summary: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Figur des Arkadi Iwanowitsch Svidrigajlov aus Fjodor M. Dostojewskis Roman „Schuld und Sühne“.
Wie vielschichtig die Rolle und Funktion ist, die Dostojewski Svidrigajlov zuschreibt, wie wichtig er für die Handlung und Aussage von „Schuld und Sühne“ ist, und mit welchen Mitteln Dostojewski dies verdeutlicht, werde ich in der folgenden Hausarbeit erörtern. Denn Svidrigajlov ist nicht nur der Bösewicht des Romans, viel mehr ist er von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Rodion Romanowitsch Raskolnikoff.
Zunächst werde ich auf die Äußerlichkeiten und die Biografie des Svidrigajlovs eingehen und dann im nächsten Schritt die besondere Konstellation von Svidrigajlov und Raskolnikoff erörtern, die für das richtige Verständnis der verschiedenen Aspekte des Romans von zentraler Bedeutung ist. Des Weiteren werde ich die aussagekräftigsten Eigenschaften Svidrigajlovs und cause, die mit ihm in Verbindung stehen näher erläutern. Zum Schluss dieser Arbeit werde ich noch einen kurzen Einblick in die Methoden geben, die Dostojewski am Beispiel der Figur Svidrigajlov anwendet.
Über den Hintergrund des Namens Svidrigajlov gibt es verschiedene Meinungen. So liege laut Dietrich Wörn Dostojewskis Motivation in dem deutschen Wort geil. Zumal Svidrigajlov kein typisch russisch klingender identify sei, und somit, im negativen Sinne, das westlich-fremdländische widerspiegele. Rudolf Neuhäuser hingegen verweist auf Peace, den der identify an Dvigajlov erinnere, einen litauischen Fürsten des 15. Jahrhunderts, der gegen die Orthodoxie in Russland zu Felde zog. Er sei wie Svidrigajlov der Heide und Barbar par exellence. So lässt sich schon aus dem Namen schließen, dass Svidrigajlov als Repräsentant der falschen Werte und Normen von Dostojewski eingesetzt wird.
Svidrigajlov ist eine abwechslungsreiche und interessante Figur, die sich allerdings selbst vor Langeweile nicht zu helfen weiß. Er wird zum Falschspieler, Wolllüstling, Kinderschänder, zumindest verdächtigerweise zum Mörder und schlussendlich zum Selbstmörder.

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New PDF release: Das literarische Motiv "Fußball" - Ansätze zur inhaltlichen

By Florian Reifenrath

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,0 , Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar „Literatur und Sport“, Wintersemester 2006/2007, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Fußball als literarisches Motiv – unzählige Werke verschiedenster Autoren sind heute von dieser Thematik beeinflusst. Dabei handelt es sich um Vertreter der unterschiedlichsten literarischen Gattungen. Aufgrund der breiten Vielfalt des diesbezüglichen literarischen Angebots und der großen gesellschaftlichen Bedeutung und Popularität des Fußballsports, bietet es sich an, das literarische Motiv Fußball auch im Rahmen des Deutschunterrichts zu behandeln. Diesem Thema soll sich die vorliegende Hausarbeit widmen.
Im ersten Kapitel werden Friedrich Christian Delius’ Erzählung „Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde“ und Eckhard Henscheids Gedicht „Hymne auf Bum Kun Cha“ vorgestellt. Im Anschluss an eine kurze Inhaltsangabe sind dabei jeweils zentrale intent und Bedeutungsgehalte der Werke herauszuarbeiten. Danach soll jeweils eine Antwort auf die Frage gegeben werden, warum sich gerade der konkrete, vorliegende textual content zur Behandlung im Deutschunterricht anbietet.
Das zweite Kapitel befasst sich dann mit der didaktischen Aufarbeitung des literarischen Motivs „Fußball“. Die im ersten Kapitel vorgestellten Werke erhalten dabei besondere Aufmerksamkeit. In einem ersten Schritt soll die Eignung des Motivs für die Behandlung im Deutschunterricht näher untersucht werden Ein zweiter Schritt hat dann zur Aufgabe, methodische Vorschläge zur Thematik zu erarbeiten und zu erörtern.
Ein besonderes Augenmerk soll in beiden Arbeitsschritten des zweiten Kapitels darauf gelegt werden, wie sowohl aktuelle, als auch historische Bezüge und Aspekte, die die gesellschaftliche Bedeutsamkeit des Fußballsports betreffen, im schulischen Kontext didaktisch vermittelt werden können.

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By Florian Reifenrath

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,0 , Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar „Literatur und Sport“, Wintersemester 2006/2007, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Fußball als literarisches Motiv – unzählige Werke verschiedenster Autoren sind heute von dieser Thematik beeinflusst. Dabei handelt es sich um Vertreter der unterschiedlichsten literarischen Gattungen. Aufgrund der breiten Vielfalt des diesbezüglichen literarischen Angebots und der großen gesellschaftlichen Bedeutung und Popularität des Fußballsports, bietet es sich an, das literarische Motiv Fußball auch im Rahmen des Deutschunterrichts zu behandeln. Diesem Thema soll sich die vorliegende Hausarbeit widmen.
Im ersten Kapitel werden Friedrich Christian Delius’ Erzählung „Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde“ und Eckhard Henscheids Gedicht „Hymne auf Bum Kun Cha“ vorgestellt. Im Anschluss an eine kurze Inhaltsangabe sind dabei jeweils zentrale intent und Bedeutungsgehalte der Werke herauszuarbeiten. Danach soll jeweils eine Antwort auf die Frage gegeben werden, warum sich gerade der konkrete, vorliegende textual content zur Behandlung im Deutschunterricht anbietet.
Das zweite Kapitel befasst sich dann mit der didaktischen Aufarbeitung des literarischen Motivs „Fußball“. Die im ersten Kapitel vorgestellten Werke erhalten dabei besondere Aufmerksamkeit. In einem ersten Schritt soll die Eignung des Motivs für die Behandlung im Deutschunterricht näher untersucht werden Ein zweiter Schritt hat dann zur Aufgabe, methodische Vorschläge zur Thematik zu erarbeiten und zu erörtern.
Ein besonderes Augenmerk soll in beiden Arbeitsschritten des zweiten Kapitels darauf gelegt werden, wie sowohl aktuelle, als auch historische Bezüge und Aspekte, die die gesellschaftliche Bedeutsamkeit des Fußballsports betreffen, im schulischen Kontext didaktisch vermittelt werden können.

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Read e-book online Tugend und Laster: Eine Untersuchung der Romanfiguren PDF

By Sonja Heinen

Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut der RWTH Aachen), Veranstaltung: Die Schriftstellerin Sophie von los angeles Roche, Sprache: Deutsch, summary: I. Vorbemerkung
Die Personen Lord Seymour und Lord Derby, mit denen Sophie von los angeles Roche ihr "papiernes Mädchen" Sophie von Sternheim konfrontiert, bewirken eine Veränderung ihrer Persönlichkeit. Bevor auf die Charaktere von Seymour und Derby eingegangen werden kann, ist es wichtig, deren Funktionen für die "Geschichte des Fräuleins von Sternheim" herauszustellen. Hierzu erfolgt eine kurze Untersuchung der purpose von Sophie von los angeles Roche.
Anschließend erfolgt eine Charakterisierung der Personen Seymour und Derby. Ein Interesse der Untersuchung gilt der Frage, welche Schuld Seymour und Derby an Sophies Leidensweg trifft. Zu eigenen Interpretationen werden einige Forschungsansichten hinzugezogen und bewertet werden. Dabei fällt auf, daß die Forschung sich insbesondere mit der individual des Lord Derby in der Rolle des klassischen Libertin auseinandergesetzt hat. Des weiteren ist zu sagen, daß eine Charakterisierung des Lord Seymour erschwert wird, da er im Gegensatz zu Lord Derby einen schwachen Charakter hat und nicht aktiv in Erscheinung tritt.
Abschließend wird das Ergebnis der Untersuchungen in einem Resümee dargestellt werden.

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By Sonja Heinen

Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut der RWTH Aachen), Veranstaltung: Die Schriftstellerin Sophie von los angeles Roche, Sprache: Deutsch, summary: I. Vorbemerkung
Die Personen Lord Seymour und Lord Derby, mit denen Sophie von los angeles Roche ihr "papiernes Mädchen" Sophie von Sternheim konfrontiert, bewirken eine Veränderung ihrer Persönlichkeit. Bevor auf die Charaktere von Seymour und Derby eingegangen werden kann, ist es wichtig, deren Funktionen für die "Geschichte des Fräuleins von Sternheim" herauszustellen. Hierzu erfolgt eine kurze Untersuchung der purpose von Sophie von los angeles Roche.
Anschließend erfolgt eine Charakterisierung der Personen Seymour und Derby. Ein Interesse der Untersuchung gilt der Frage, welche Schuld Seymour und Derby an Sophies Leidensweg trifft. Zu eigenen Interpretationen werden einige Forschungsansichten hinzugezogen und bewertet werden. Dabei fällt auf, daß die Forschung sich insbesondere mit der individual des Lord Derby in der Rolle des klassischen Libertin auseinandergesetzt hat. Des weiteren ist zu sagen, daß eine Charakterisierung des Lord Seymour erschwert wird, da er im Gegensatz zu Lord Derby einen schwachen Charakter hat und nicht aktiv in Erscheinung tritt.
Abschließend wird das Ergebnis der Untersuchungen in einem Resümee dargestellt werden.

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Constanze Böck's Klage vor Gericht. Vergleich der Minnelieder Hugs von PDF

By Constanze Böck

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, summary: Die unerfüllte Liebe ist ein wichtiges Thema, welches in den Minne- oder Werbeliedern besungen wird. Viele der Minnesänger und Dichter beklagen und beschreiben in ihren Werken ihr Leid und ihren Schmerz, den sie aufgrund einer unerfüllten Liebe empfinden. Dieses Phänomen ist jedoch keines, das nur in den Zeiten des Mittelalters auftrat. Es ist auch auf die heutige Zeit übertragbar und somit auf die Lebenswirklichkeit eines jeden Menschen. Denn auch heutzutage erfahren die Menschen Schmerz und Leid in der Liebe und suchen folglich nach Möglichkeiten ihren Schmerz auszudrücken. Das geschieht nicht mehr in der shape eines Werbeliedes, doch sind auch einige Züge der damaligen Minnelieder auf die heutige Zeit übertragbar.

In dieser Arbeit sollen nun die Minnelieder Hugs von Werbenwag sowie Heinrichs von Breslau näher betrachtet und verglichen werden. Hierbei soll auf die Entwicklungen und die Tendenzen des Minnesangs im thirteen. Jahrhundert eingegangen und zusätzlich angewandte Strategien der Aufwertung der Minnethematik gezeigt werden. Zur Abrundung der Arbeit soll zudem ein lebensweltlicher Ausblick mit Bezug zur heutigen Zeit geschaffen werden.

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By Constanze Böck

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, summary: Die unerfüllte Liebe ist ein wichtiges Thema, welches in den Minne- oder Werbeliedern besungen wird. Viele der Minnesänger und Dichter beklagen und beschreiben in ihren Werken ihr Leid und ihren Schmerz, den sie aufgrund einer unerfüllten Liebe empfinden. Dieses Phänomen ist jedoch keines, das nur in den Zeiten des Mittelalters auftrat. Es ist auch auf die heutige Zeit übertragbar und somit auf die Lebenswirklichkeit eines jeden Menschen. Denn auch heutzutage erfahren die Menschen Schmerz und Leid in der Liebe und suchen folglich nach Möglichkeiten ihren Schmerz auszudrücken. Das geschieht nicht mehr in der shape eines Werbeliedes, doch sind auch einige Züge der damaligen Minnelieder auf die heutige Zeit übertragbar.

In dieser Arbeit sollen nun die Minnelieder Hugs von Werbenwag sowie Heinrichs von Breslau näher betrachtet und verglichen werden. Hierbei soll auf die Entwicklungen und die Tendenzen des Minnesangs im thirteen. Jahrhundert eingegangen und zusätzlich angewandte Strategien der Aufwertung der Minnethematik gezeigt werden. Zur Abrundung der Arbeit soll zudem ein lebensweltlicher Ausblick mit Bezug zur heutigen Zeit geschaffen werden.

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New PDF release: Wahrheit – Romantik – Folklore: Die Dekonstruktion von

By Sandra Folie

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, word: 1, Universität Wien (Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: KO Sozialgeschiche der Literatur./Literatur und Medien, Sprache: Deutsch, summary: Der Titel könnte unvoreingenommenen LeserInnen ein etwas lustigeres Buch versprechen. Sicher, man/frau kann an verschiedenen Stellen lachen, aber es ist kein wirklich befreiendes Lachen, mehr ein Lachen über etwas, ein Belächeln. Der Scherz ist voll von solcherart makabren Scherzen. Angefangen bei Ludvíks satirisch gemeinter Postkarte an Markéta – „Optimismus ist das Opium der Menschheit! Ein gesunder Geist mieft nach Dummheit. Es lebe Trotzki!“ –, die statt dem beabsichtigten, schockierend-provozierenden einen vernichtenden Effekt hatte, der voll und ganz auf Ludvík selbst zurückfiel, sein Leben zerstörte. Das Schicksal spielt beständig mit den Figuren des Romans, trickst sie aus. Mit dem nach hinten losgehenden, für Pavel Zemánek bestimmten Racheplan Ludvíks, den peinlichen Folgen von Helenas Selbstmordversuch, Jaroslavs Täuschung durch seinen Sohn, wären nur drei weitere der so zahlreich vorkommenden Beispiele genannt.
Ludvík, die Hauptfigur, übernimmt die Rolle des Kitschdekonstrukteurs. Nicht nur seine eigenen verklärten Möchtegern-Wahrheiten, sondern auch jene der anderen Charaktere werden hinterfragt und in manchen Fällen sogar zerstört. Der Kitsch lässt sich im Roman ganz besonders in der Nähe dreier Säulen fassen, die da wären: Wahrheit, Romantik und Folklore. Anhand dieser großen Begriffe und zentralen Themen in Der Scherz soll Kunderas Kitsch-Zertrümmerung aufgeschlüsselt und analysiert werden.

Schon das disguise der deutschen Erstausgabe von Der Scherz (1968) deutet dieses Hin und Her des Romans, zwischen ernsthaft-bewegend und komisch-ironisch, an. Der Titel selbst verweist zwar auf etwas Lustiges, einen Scherz, die dicken, schwarzen Großbuchstaben, in denen DER SCHERZ abgedruckt ist, lassen allerdings schon eine tragischere Nuance erahnen, die das tränende Auge darunter vollends zu bestätigen scheint. Man/Frau fragt sich, ob der Füllfederhalter zuerst da warfare und das Auge gestochen hat, sodass es zu weinen anfing, oder, ob die Träne vom Schreibstift lediglich abgefangen und damit zerstört werden sollte. Ich würde – angenommen die Füllfeder steht für den Autor – keine der möglichen Antworten ausschließen wollen. Einerseits reizt Kundera seine Figuren zu Tränen, sticht ihnen im übertragenen Sinne ins Auge, ihr wichtigstes, sehendes Organ, dass es die Scheinwahrheiten erkenne. Andererseits wird die Träne (woher sie auch gekommen sein mag), ist sie nun einmal da, zerstochen und als sentimental entlarvt...

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By Sandra Folie

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, word: 1, Universität Wien (Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: KO Sozialgeschiche der Literatur./Literatur und Medien, Sprache: Deutsch, summary: Der Titel könnte unvoreingenommenen LeserInnen ein etwas lustigeres Buch versprechen. Sicher, man/frau kann an verschiedenen Stellen lachen, aber es ist kein wirklich befreiendes Lachen, mehr ein Lachen über etwas, ein Belächeln. Der Scherz ist voll von solcherart makabren Scherzen. Angefangen bei Ludvíks satirisch gemeinter Postkarte an Markéta – „Optimismus ist das Opium der Menschheit! Ein gesunder Geist mieft nach Dummheit. Es lebe Trotzki!“ –, die statt dem beabsichtigten, schockierend-provozierenden einen vernichtenden Effekt hatte, der voll und ganz auf Ludvík selbst zurückfiel, sein Leben zerstörte. Das Schicksal spielt beständig mit den Figuren des Romans, trickst sie aus. Mit dem nach hinten losgehenden, für Pavel Zemánek bestimmten Racheplan Ludvíks, den peinlichen Folgen von Helenas Selbstmordversuch, Jaroslavs Täuschung durch seinen Sohn, wären nur drei weitere der so zahlreich vorkommenden Beispiele genannt.
Ludvík, die Hauptfigur, übernimmt die Rolle des Kitschdekonstrukteurs. Nicht nur seine eigenen verklärten Möchtegern-Wahrheiten, sondern auch jene der anderen Charaktere werden hinterfragt und in manchen Fällen sogar zerstört. Der Kitsch lässt sich im Roman ganz besonders in der Nähe dreier Säulen fassen, die da wären: Wahrheit, Romantik und Folklore. Anhand dieser großen Begriffe und zentralen Themen in Der Scherz soll Kunderas Kitsch-Zertrümmerung aufgeschlüsselt und analysiert werden.

Schon das disguise der deutschen Erstausgabe von Der Scherz (1968) deutet dieses Hin und Her des Romans, zwischen ernsthaft-bewegend und komisch-ironisch, an. Der Titel selbst verweist zwar auf etwas Lustiges, einen Scherz, die dicken, schwarzen Großbuchstaben, in denen DER SCHERZ abgedruckt ist, lassen allerdings schon eine tragischere Nuance erahnen, die das tränende Auge darunter vollends zu bestätigen scheint. Man/Frau fragt sich, ob der Füllfederhalter zuerst da warfare und das Auge gestochen hat, sodass es zu weinen anfing, oder, ob die Träne vom Schreibstift lediglich abgefangen und damit zerstört werden sollte. Ich würde – angenommen die Füllfeder steht für den Autor – keine der möglichen Antworten ausschließen wollen. Einerseits reizt Kundera seine Figuren zu Tränen, sticht ihnen im übertragenen Sinne ins Auge, ihr wichtigstes, sehendes Organ, dass es die Scheinwahrheiten erkenne. Andererseits wird die Träne (woher sie auch gekommen sein mag), ist sie nun einmal da, zerstochen und als sentimental entlarvt...

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