Download PDF by Malte Can: Im Tal der Stereotypen - Zur Menschendarstellung Serdar

By Malte Can

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - movie und Fernsehen, notice: 2,3, Universität Hamburg, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Von den Filmen, die sich dem Irakkrieg thematisch verschrieben haben, stellt Kurtlar Vadisi-Irak mit seiner Menschendarstellung das wohl umstrittenste Werk dar.
Kontroverse Debatten um diese cineastische Fortsetzung einer türkischen Actionserie, in denen sogar Rufe nach Zensur laut wurden (Stoiber), markieren deutlich die Notwendigkeit einer zunächst textnahen examine der Figuren, die nach dem Schema der Uhr-der-Figur (Eder) erfolgen soll. Nach Klärung filminhaltlicher und produktionsgeschichtlicher Fragen, die für die spätere Figurenanalyse nicht unerheblich zu sein scheint, widmete ich mich einzelnen Figuren und Figurengruppen, die besonders im Gefecht der Kritiker standen, auf der Ebene des Textes.
Dabei soll untersucht werden, wie audiovisuelle Codes physische, psychische und soziale Eigenschaften der fiktiven Figuren vermitteln. Symbolische und symptomatische Funktionen der Handlungsträger finden hierbei ebenso Erwähnung wie die durch die Stereotypisierung bestimmter ethnischer Gruppen hervorgerufenen affektiven und kognitiven Prozesse des Rezipienten...

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By Malte Can

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - movie und Fernsehen, notice: 2,3, Universität Hamburg, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Von den Filmen, die sich dem Irakkrieg thematisch verschrieben haben, stellt Kurtlar Vadisi-Irak mit seiner Menschendarstellung das wohl umstrittenste Werk dar.
Kontroverse Debatten um diese cineastische Fortsetzung einer türkischen Actionserie, in denen sogar Rufe nach Zensur laut wurden (Stoiber), markieren deutlich die Notwendigkeit einer zunächst textnahen examine der Figuren, die nach dem Schema der Uhr-der-Figur (Eder) erfolgen soll. Nach Klärung filminhaltlicher und produktionsgeschichtlicher Fragen, die für die spätere Figurenanalyse nicht unerheblich zu sein scheint, widmete ich mich einzelnen Figuren und Figurengruppen, die besonders im Gefecht der Kritiker standen, auf der Ebene des Textes.
Dabei soll untersucht werden, wie audiovisuelle Codes physische, psychische und soziale Eigenschaften der fiktiven Figuren vermitteln. Symbolische und symptomatische Funktionen der Handlungsträger finden hierbei ebenso Erwähnung wie die durch die Stereotypisierung bestimmter ethnischer Gruppen hervorgerufenen affektiven und kognitiven Prozesse des Rezipienten...

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Yvonne Schölzel's Die Auswirkungen der Laufbilddarstellung im Fernsehen auf PDF

By Yvonne Schölzel

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - movie und Fernsehen, word: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Visuelle Kommunikation, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Obwohl das Fernsehen im Gegensatz zu anderen Medien wie dem Radio, diversen Musikmedien sowie den Printmedien auf Grund seiner eingeschränkten Portabilität eigentlich weniger Chancen hat, genutzt zu werden, ist es das meistgenutzte Medium (Schramm & Hasebrink, 2004). Dies läge an der Möglichkeit des Fernsehens, als audiovisuelles Medium zwei Sinneskanäle gleichzeitigen anzusprechen, weswegen es ganzheitlicher wahrgenommen werden könne als beispielsweise das Radio. Da das alltägliche Sammeln von Sinneseindrücken, auch primär über die Augen und Ohren erfolge, dürfte für die meisten Menschen das Fernsehen ein vertrauter und habitualisierter Weg der Informationsaufnahme sein. Deshalb sei auch verständlich, warum sich das Fernsehen so eng in die Strukturen des alltäglichen Lebens einfüge. Das Fernsehen diene aufgrund seines Live-Charakters beziehungsweise seiner Eigenschaft, Menschen und Handlungen actual abzubilden, als Fenster zur Welt. Ein weiterer Vorteil des Fernsehens liegt nach Schramm & Hasebrink (2004) in seiner Eigenschaft, in hohem Maße Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Betreten wir einen Raum, in dem eine Fernseher läuft, werde unsere Aufmerksamkeit quickly zwangsläufig auf das „bewegte“ Fernsehbild gelenkt, da unsere Wahrnehmung durch auffällige Reize beeinflusst werde. Mit seinen oftmals sehr grellen Bildern, schnellen Schnitten und ungewöhnlichen Tönen und Lauten hätte das Fernsehen die besten Voraussetzungen, die individuelle Wahrnehmungsschwelle vieler Menschen zu überschreiten und die Aufmerksamkeit auch über einen längeren Zeitpunkt auf sich zu ziehen. Des Weiteren hätte das Fernsehen gegenüber anderen Medien den Vorteil, dass der Dekodierungsaufwand für die Rezipientenrelativ niedrig gehalten wird. Dies wird zum einen durch die Kombination von Ton und Bild erreicht, d.h. das Informationen, welche auditiv von den Zuschauern nicht aufgenommen werden, durch Bildinformationen kompensiert werden könnten. Zum anderen sei dies durch die vergleichsweise niedrige Informationsdichte der meisten Programme möglich, die im Gegensatz zu den anderen Medien in einem höheren Maße an einem Massenpublikum ausgerichtet seien.

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By Yvonne Schölzel

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - movie und Fernsehen, word: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Visuelle Kommunikation, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Obwohl das Fernsehen im Gegensatz zu anderen Medien wie dem Radio, diversen Musikmedien sowie den Printmedien auf Grund seiner eingeschränkten Portabilität eigentlich weniger Chancen hat, genutzt zu werden, ist es das meistgenutzte Medium (Schramm & Hasebrink, 2004). Dies läge an der Möglichkeit des Fernsehens, als audiovisuelles Medium zwei Sinneskanäle gleichzeitigen anzusprechen, weswegen es ganzheitlicher wahrgenommen werden könne als beispielsweise das Radio. Da das alltägliche Sammeln von Sinneseindrücken, auch primär über die Augen und Ohren erfolge, dürfte für die meisten Menschen das Fernsehen ein vertrauter und habitualisierter Weg der Informationsaufnahme sein. Deshalb sei auch verständlich, warum sich das Fernsehen so eng in die Strukturen des alltäglichen Lebens einfüge. Das Fernsehen diene aufgrund seines Live-Charakters beziehungsweise seiner Eigenschaft, Menschen und Handlungen actual abzubilden, als Fenster zur Welt. Ein weiterer Vorteil des Fernsehens liegt nach Schramm & Hasebrink (2004) in seiner Eigenschaft, in hohem Maße Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Betreten wir einen Raum, in dem eine Fernseher läuft, werde unsere Aufmerksamkeit quickly zwangsläufig auf das „bewegte“ Fernsehbild gelenkt, da unsere Wahrnehmung durch auffällige Reize beeinflusst werde. Mit seinen oftmals sehr grellen Bildern, schnellen Schnitten und ungewöhnlichen Tönen und Lauten hätte das Fernsehen die besten Voraussetzungen, die individuelle Wahrnehmungsschwelle vieler Menschen zu überschreiten und die Aufmerksamkeit auch über einen längeren Zeitpunkt auf sich zu ziehen. Des Weiteren hätte das Fernsehen gegenüber anderen Medien den Vorteil, dass der Dekodierungsaufwand für die Rezipientenrelativ niedrig gehalten wird. Dies wird zum einen durch die Kombination von Ton und Bild erreicht, d.h. das Informationen, welche auditiv von den Zuschauern nicht aufgenommen werden, durch Bildinformationen kompensiert werden könnten. Zum anderen sei dies durch die vergleichsweise niedrige Informationsdichte der meisten Programme möglich, die im Gegensatz zu den anderen Medien in einem höheren Maße an einem Massenpublikum ausgerichtet seien.

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Der richtige Weg zum Keyboard-Unterricht - Band 1: Neue by Peter Grosche PDF

By Peter Grosche

Das Lehrerhandbuch für die Keyboardlehrhefte:

Der erste Weg zum Keyboardspiel - Stufe 1, 2 und three

Dieses Unterrichtsbegleitheft beinhaltet unter anderem:

- Generelle Informationen und Hilfen zum Unterrichts- und Stundenaufbau

- Hilfen zur Lernzielkontrolle, korrektives Üben

- Methodische Übergangsanleitungen

- Hilfen zum Motivationsaufbau im Unterricht, Anleitung zu Konfliktlösungen

- Informationen zu jedem Kapitel in den three Heften

- Übungs- und Trainingsanleitungen

- Ausführungshilfen zu den Gehörbildungsübungen

- Abschnittsbezogene Hilfen für die Erarbeitung des Liedgutes

- Sämtliche Lösungen für alle in unseren Lehrheften enthaltenen Testaufgaben

Mit Hilfe dieses Heftes erreichen Sie einen didaktisch intestine konzeptionierten Unterrichtsaufbau.

Weitere Detail-Informationen bei:

www.keyboardlernen.de + www.keyri.de

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By Peter Grosche

Das Lehrerhandbuch für die Keyboardlehrhefte:

Der erste Weg zum Keyboardspiel - Stufe 1, 2 und three

Dieses Unterrichtsbegleitheft beinhaltet unter anderem:

- Generelle Informationen und Hilfen zum Unterrichts- und Stundenaufbau

- Hilfen zur Lernzielkontrolle, korrektives Üben

- Methodische Übergangsanleitungen

- Hilfen zum Motivationsaufbau im Unterricht, Anleitung zu Konfliktlösungen

- Informationen zu jedem Kapitel in den three Heften

- Übungs- und Trainingsanleitungen

- Ausführungshilfen zu den Gehörbildungsübungen

- Abschnittsbezogene Hilfen für die Erarbeitung des Liedgutes

- Sämtliche Lösungen für alle in unseren Lehrheften enthaltenen Testaufgaben

Mit Hilfe dieses Heftes erreichen Sie einen didaktisch intestine konzeptionierten Unterrichtsaufbau.

Weitere Detail-Informationen bei:

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Selma Alic's 9-11 als Kino der Attraktionen: Ein Versuch der PDF

By Selma Alic

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, notice: 1,0, Universität Wien, Sprache: Deutsch, summary: Jeder erfahrene Zuschauer hat sich beim analysierenden Rückblick auf einen gesehenen movie schon einmal gefragt: „Was aber conflict der Zweck dieser Szene? Für die Haupthandlung und die Hauptfigur hat diese Szene doch überhaupt keine Bedeutung.“ Von Kristin Thompson wurden solche, für die Haupthandlung nicht ausschlaggebende Szenen als freie purpose bezeichnet, Michaela Krützen bezeichnet diese wiederum grosso modo als das Kino der Attraktionen. Ohne Zweifel blieb ein solches Kino der Attraktionen, wie der Erfinder des Begriffes selbst schon angemerkt hat, auch nach seiner Ablösung durch das Erzählkino stets ein Bestandteil desselben, denn einerseits warfare der Zuschauer an dem Kinoapparat selbst, sowie an den exotischen Bildern nicht mehr so fasziniert wie am Anfang, und verlangte zu diesen Bildern auch eine Geschichte. Andererseits musste diese Geschichte, um für den Zuschauer interessant zu sein, spektakulär sein bzw. durch spektakuläre Bilder unterstützt werden. In der vorliegenden Arbeit wurden zunächst der Begriff „Kino der Attraktionen“ und Krützens Verwendung des Begriffes für den heutigen movie erklärt, um sodann die Bedeutung und den Stellenwert von Thomsons freier purpose als Attraktion in den klassischen Hollywoodfilmen festzuhalten. Es schien, dass vor allem in Katastrophenfilmen ein solches "Kino der Attraktionen" sichtbar sei, weshalb die Auseinandersetzung mit den genannten Theorien auch mittels der examine dieses Genres erfolgte. Nach einem Exkurs zum Katastrophenfilm wurde anhand der Sept. 11 Ereignisse und den darauffolgenden Filmen zu Sept. 11 die Anwendbarkeit und die Bedeutung des Begriffs „Kino der Attraktionen“ für den Katastrophenfilm und schließlich für die 9/11-Filme untersucht.

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By Selma Alic

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, notice: 1,0, Universität Wien, Sprache: Deutsch, summary: Jeder erfahrene Zuschauer hat sich beim analysierenden Rückblick auf einen gesehenen movie schon einmal gefragt: „Was aber conflict der Zweck dieser Szene? Für die Haupthandlung und die Hauptfigur hat diese Szene doch überhaupt keine Bedeutung.“ Von Kristin Thompson wurden solche, für die Haupthandlung nicht ausschlaggebende Szenen als freie purpose bezeichnet, Michaela Krützen bezeichnet diese wiederum grosso modo als das Kino der Attraktionen. Ohne Zweifel blieb ein solches Kino der Attraktionen, wie der Erfinder des Begriffes selbst schon angemerkt hat, auch nach seiner Ablösung durch das Erzählkino stets ein Bestandteil desselben, denn einerseits warfare der Zuschauer an dem Kinoapparat selbst, sowie an den exotischen Bildern nicht mehr so fasziniert wie am Anfang, und verlangte zu diesen Bildern auch eine Geschichte. Andererseits musste diese Geschichte, um für den Zuschauer interessant zu sein, spektakulär sein bzw. durch spektakuläre Bilder unterstützt werden. In der vorliegenden Arbeit wurden zunächst der Begriff „Kino der Attraktionen“ und Krützens Verwendung des Begriffes für den heutigen movie erklärt, um sodann die Bedeutung und den Stellenwert von Thomsons freier purpose als Attraktion in den klassischen Hollywoodfilmen festzuhalten. Es schien, dass vor allem in Katastrophenfilmen ein solches "Kino der Attraktionen" sichtbar sei, weshalb die Auseinandersetzung mit den genannten Theorien auch mittels der examine dieses Genres erfolgte. Nach einem Exkurs zum Katastrophenfilm wurde anhand der Sept. 11 Ereignisse und den darauffolgenden Filmen zu Sept. 11 die Anwendbarkeit und die Bedeutung des Begriffs „Kino der Attraktionen“ für den Katastrophenfilm und schließlich für die 9/11-Filme untersucht.

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Hans-Joachim Hinrichsen's Bruckner-Handbuch (German Edition) PDF

By Hans-Joachim Hinrichsen

Neue Sicht auf Anton Bruckner. Zu Lebzeiten erst spät gewürdigt, zählt der Komponist heute zu den großen und einflussreichen Symphonikern des 19. Jahrhunderts. Die Meinungen über Bruckners Werke gingen von Anfang an auseinander. Die widersprüchlichen Standpunkte zu seiner individual und seinem Schaffen setzen sich bis heute castle. Das ausführliche Handbuch zu Leben, Werk und Rezeption erleichtert den Zugang zu dem kontrovers rezipierten Komponisten und vermittelt neue Perspektiven jenseits von Stereotypen.

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By Hans-Joachim Hinrichsen

Neue Sicht auf Anton Bruckner. Zu Lebzeiten erst spät gewürdigt, zählt der Komponist heute zu den großen und einflussreichen Symphonikern des 19. Jahrhunderts. Die Meinungen über Bruckners Werke gingen von Anfang an auseinander. Die widersprüchlichen Standpunkte zu seiner individual und seinem Schaffen setzen sich bis heute castle. Das ausführliche Handbuch zu Leben, Werk und Rezeption erleichtert den Zugang zu dem kontrovers rezipierten Komponisten und vermittelt neue Perspektiven jenseits von Stereotypen.

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Get Instrumentenkunde in Schulbüchern: Ein Überblick ohne PDF

By Holger Plottke

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Hochschule für Musik und Theater Hannover , 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: 1. Einleitung
In der „abendländischen Welt“ hat guy eine relativ klare Vorstellung über die Einteilung von Musikinstrumenten. Den meisten Menschen ist eine Einteilung in Streichinstrumente, Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Tasteninstrumente und Schlaginstrumente geläufig. Selbst Musikstudenten fallen bei der Aufgabe, Musikinstrumente anhand einer graphischen Darstellung zu systematisieren, im Seminar auf Grundzüge dieser Einteilung zurück.
Bei drei verschiedenen Darstellungen findet sich einmal genau diese Einteilung, wobei die Streichinstrumente mit Zupfinstrumenten zu Saiteninstrumenten und Holz- und Blechblasinstrumente zu Blasinstrumenten zusammengefasst werden. Diese Gruppe bezieht sich in ihrer Einteilung der Tasteninstrumente allerdings auch auf die Systematik nach Hornbostel und Sachs, die die Instrumente nach dem Klang erzeugenden fabric einteilen, additionally in Cordophone, Aerophone, Idiophone und Membranophone. Die zweite Gruppe teilt ausschließlich nach dieser Systematik ein .
Die dritte Gruppe fällt ein wenig heraus. Hier werden Instrumente nach abendländischen Instrumenten, außereuropäischen Instrumenten, „Schul“instrumenten und volkstümlichen Instrumenten sortiert . Aber auch bei dieser recht eigenwilligen Einordnung findet sich bei den abendländischen Instrumenten die Einteilung in Schlag-, Blas- und Streichinstrumente. Obwohl nicht namentlich genannt, finden sich auch die Gruppen Tasten-, (linker Unterpunkt) und Zupfinstrumente (letzter rechter Unterpunkt) wieder. Auch bei den „Schul“instrumenten taucht dieses Schema bei der Einteilung in Bläser-, und Streicherklassen auf.
Diese Systematisierung sitzt anscheinend in den Köpfen der „Abendländer“ ziemlich fest. Selbst Musikstudenten können sich bei der freien Einteilung von Instrumenten nicht von vorhandenen Schemata lösen. Woher kommen diese Schemata? Und wie kommen Wertungen zustande wie in der dritten Studentengruppe?
Zunächst soll an zwei Beispielen gezeigt werden, welche unterschiedlichen Systematisierungen es gibt. Alle existierenden können nicht betrachtet werden. Danach sollen einige Schulbücher für den Musikunterricht in Bezug auf diese Systematisierungen betrachtet werden. Hierzu werden verschiedene Schulbücher aus mehreren Jahrzehnten und auch in verschiedene Ausgaben desgleichen Buches betrachtet.

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By Holger Plottke

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Hochschule für Musik und Theater Hannover , 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: 1. Einleitung
In der „abendländischen Welt“ hat guy eine relativ klare Vorstellung über die Einteilung von Musikinstrumenten. Den meisten Menschen ist eine Einteilung in Streichinstrumente, Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Tasteninstrumente und Schlaginstrumente geläufig. Selbst Musikstudenten fallen bei der Aufgabe, Musikinstrumente anhand einer graphischen Darstellung zu systematisieren, im Seminar auf Grundzüge dieser Einteilung zurück.
Bei drei verschiedenen Darstellungen findet sich einmal genau diese Einteilung, wobei die Streichinstrumente mit Zupfinstrumenten zu Saiteninstrumenten und Holz- und Blechblasinstrumente zu Blasinstrumenten zusammengefasst werden. Diese Gruppe bezieht sich in ihrer Einteilung der Tasteninstrumente allerdings auch auf die Systematik nach Hornbostel und Sachs, die die Instrumente nach dem Klang erzeugenden fabric einteilen, additionally in Cordophone, Aerophone, Idiophone und Membranophone. Die zweite Gruppe teilt ausschließlich nach dieser Systematik ein .
Die dritte Gruppe fällt ein wenig heraus. Hier werden Instrumente nach abendländischen Instrumenten, außereuropäischen Instrumenten, „Schul“instrumenten und volkstümlichen Instrumenten sortiert . Aber auch bei dieser recht eigenwilligen Einordnung findet sich bei den abendländischen Instrumenten die Einteilung in Schlag-, Blas- und Streichinstrumente. Obwohl nicht namentlich genannt, finden sich auch die Gruppen Tasten-, (linker Unterpunkt) und Zupfinstrumente (letzter rechter Unterpunkt) wieder. Auch bei den „Schul“instrumenten taucht dieses Schema bei der Einteilung in Bläser-, und Streicherklassen auf.
Diese Systematisierung sitzt anscheinend in den Köpfen der „Abendländer“ ziemlich fest. Selbst Musikstudenten können sich bei der freien Einteilung von Instrumenten nicht von vorhandenen Schemata lösen. Woher kommen diese Schemata? Und wie kommen Wertungen zustande wie in der dritten Studentengruppe?
Zunächst soll an zwei Beispielen gezeigt werden, welche unterschiedlichen Systematisierungen es gibt. Alle existierenden können nicht betrachtet werden. Danach sollen einige Schulbücher für den Musikunterricht in Bezug auf diese Systematisierungen betrachtet werden. Hierzu werden verschiedene Schulbücher aus mehreren Jahrzehnten und auch in verschiedene Ausgaben desgleichen Buches betrachtet.

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Ein Bild ist ein Bild (Kommunikation audiovisuell 45) - download pdf or read online

By Johannes Rosenstein

„Ein Bild ist ein Bild": diese scheinbar einfache Wahrheit hinterfragt Heiner Stadler konsequent in seinem filmischen Werk. Ist ein Bild ein Bild? used to be macht ein Bild zu einem Bild? Wie verknüpfen Filmemacher Bilder zu Geschichten und wie entschlüsseln Zuschauer Geschichten, die mit und in Bildern erzählt werden?

Heiner Stadler hat sich im Laufe seiner Karriere als Filmemacher, Kameramann, Professor an der Hochschule für Fernsehen und movie München immer wieder in dramaturgischer und künstlerischer Weise mit dem Wesen des Bilder-Machens auseinandergesetzt: gleichermaßen ernsthaft wie spielerisch, die eigene Biografie nie leugnend, sein Publikum immer herausfordernd. Das macht seine Filme sperrig – und spannend. Vor allem sind sie weder langweilig noch eindeutig, denn Stadler verwischt in seinen Erzählungen klassische Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktionalem.

Erstmals werfen in einem filmwissenschaftlichen Sammelband Autorinnen und Autoren einen multiperspektivischen Blick auf Heiner Stadlers vielfältiges Ouevre und untersuchen seinen Umgang mit dem Dokumentarischen, seine Lust am Spiel, ziehen Querverbindungen zwischen den Filmen und stoßen dabei auch immer wieder auf die Erkenntnis, dass ein Bild nie nur ein Bild ist.

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By Johannes Rosenstein

„Ein Bild ist ein Bild": diese scheinbar einfache Wahrheit hinterfragt Heiner Stadler konsequent in seinem filmischen Werk. Ist ein Bild ein Bild? used to be macht ein Bild zu einem Bild? Wie verknüpfen Filmemacher Bilder zu Geschichten und wie entschlüsseln Zuschauer Geschichten, die mit und in Bildern erzählt werden?

Heiner Stadler hat sich im Laufe seiner Karriere als Filmemacher, Kameramann, Professor an der Hochschule für Fernsehen und movie München immer wieder in dramaturgischer und künstlerischer Weise mit dem Wesen des Bilder-Machens auseinandergesetzt: gleichermaßen ernsthaft wie spielerisch, die eigene Biografie nie leugnend, sein Publikum immer herausfordernd. Das macht seine Filme sperrig – und spannend. Vor allem sind sie weder langweilig noch eindeutig, denn Stadler verwischt in seinen Erzählungen klassische Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktionalem.

Erstmals werfen in einem filmwissenschaftlichen Sammelband Autorinnen und Autoren einen multiperspektivischen Blick auf Heiner Stadlers vielfältiges Ouevre und untersuchen seinen Umgang mit dem Dokumentarischen, seine Lust am Spiel, ziehen Querverbindungen zwischen den Filmen und stoßen dabei auch immer wieder auf die Erkenntnis, dass ein Bild nie nur ein Bild ist.

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Jan Marie Lambert Peters: Struktur der Filmsprache (German - download pdf or read online

By Kerstin Tille

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Filmwissenschaft, word: 1,0, Universität Siegen (Medien-Planung,-Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Theorien zur Montage, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Jan-Marie-Lambert Peters wird 1920 in Holland geboren. Er studiert Germanistik und gründet 1958 die Filmhochschule in Amsterdam, zu deren erster Direktor er ernannt wird. In den folgenden Jahren ist der Sprach- und Literaturwissenschaftler als Professor für Filmtheorie an der Universität von Amsterdam tätig und seit 1967 ist Peters Ordinarius für Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Universität Leuven. In seinen zahlreichen Werken beschäftigt sich der Niederländer mit Theorien zur Filmsprache und versucht, ähnlich wie sein Kollege Metz, in ihr eine Struktur zu finden. Auf vergleichbarem Wege wie schon andere Filmtheoretiker vor ihm, nähert sich Peters der Filmsemiotik, indem er sie mit den geltenden Regeln der Wortsprache vergleicht. Dabei stößt er allerdings auch auf Widersprüchlichkeiten, die er oft übergeht ohne eine Lösung zu bieten. Diese Arbeit soll seine Überlegungen zur Filmsprache darlegen und eventuelle Schwachstellen in den beiden Aufsätzen „Die Struktur der Filmsprache“ und „Theorie und Praxis der Filmmontage von Griffith bis heute“ aufzeigen. Die beiden Aufsätze Peters werden nicht klar von einander getrennt behandelt, sondern sind in den einzelnen Untergliederungspunkten verwoben. Dabei wurde für den Gliederungspunkt Montage (2.2.2) stärker der textual content „Theorie und Praxis der Filmmontage von Griffith bis heute“ herangezogen. In seinen beiden Aufsätzen formuliert Peters keine eigenen Theorien, wie sie von Eisenstein, Pudowkin, Balasz und anderen aufgestellt worden sind, die in den vorangegangenen Referaten dieses Semesters behandelt worden sind, sondern er analysiert und katalogisiert das Vorhandene, welches sich im Laufe der Filmgeschichte gebildet hat oder auch wieder verloren ging.

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By Kerstin Tille

Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Filmwissenschaft, word: 1,0, Universität Siegen (Medien-Planung,-Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Theorien zur Montage, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Jan-Marie-Lambert Peters wird 1920 in Holland geboren. Er studiert Germanistik und gründet 1958 die Filmhochschule in Amsterdam, zu deren erster Direktor er ernannt wird. In den folgenden Jahren ist der Sprach- und Literaturwissenschaftler als Professor für Filmtheorie an der Universität von Amsterdam tätig und seit 1967 ist Peters Ordinarius für Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Universität Leuven. In seinen zahlreichen Werken beschäftigt sich der Niederländer mit Theorien zur Filmsprache und versucht, ähnlich wie sein Kollege Metz, in ihr eine Struktur zu finden. Auf vergleichbarem Wege wie schon andere Filmtheoretiker vor ihm, nähert sich Peters der Filmsemiotik, indem er sie mit den geltenden Regeln der Wortsprache vergleicht. Dabei stößt er allerdings auch auf Widersprüchlichkeiten, die er oft übergeht ohne eine Lösung zu bieten. Diese Arbeit soll seine Überlegungen zur Filmsprache darlegen und eventuelle Schwachstellen in den beiden Aufsätzen „Die Struktur der Filmsprache“ und „Theorie und Praxis der Filmmontage von Griffith bis heute“ aufzeigen. Die beiden Aufsätze Peters werden nicht klar von einander getrennt behandelt, sondern sind in den einzelnen Untergliederungspunkten verwoben. Dabei wurde für den Gliederungspunkt Montage (2.2.2) stärker der textual content „Theorie und Praxis der Filmmontage von Griffith bis heute“ herangezogen. In seinen beiden Aufsätzen formuliert Peters keine eigenen Theorien, wie sie von Eisenstein, Pudowkin, Balasz und anderen aufgestellt worden sind, die in den vorangegangenen Referaten dieses Semesters behandelt worden sind, sondern er analysiert und katalogisiert das Vorhandene, welches sich im Laufe der Filmgeschichte gebildet hat oder auch wieder verloren ging.

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Download e-book for kindle: Zensur zur Zeit der Karlsbader Beschlüsse 1819-1848 und ihre by Anna Zafiris

By Anna Zafiris

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, word: 1, Ruhr-Universität Bochum (Geschichte), Veranstaltung: Bürgertum und Öffentlichkeit im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema „Zensur zur Zeit der Karlsbader Beschlüsse 1819-1848 und ihre Auswirkung auf die Augsburger ‘Allgemeine Zeitung’ im 19. Jahrhundert“.
Nach einer Übersicht über die Zensurgeschichte von 1819-1848 und einer Erläuterung der Strategien des Ideenschmuggels, möchte ich anhand der Augsburger „Allgemeinen Zeitung (AZ)“ Beispiele für die Anwendung der Zensur geben.
Neben verschiedenen Beispielen für den Einfluss der Zensur, habe ich mich näher mit der Berichterstattung der AZ zum Hambacher Fest befasst. Durch eine Untersuchung dieser Berichterstattung möchte ich darstellen, wie sich das Hambacher Fest unter der Zensurordnung in der Presse wiedergespiegelt hat. #
Im Rahmen dieser Hausarbeit ist es mir leider nur möglich,
ein paar exemplarische Artikel oder Textpassagen vorzustellen, an denen sich die Zensur erkennen lässt. Ich bitte dies zu berücksichtigen.
Neben der Recherche in der AZ stütze ich mich besonders auf Elke Blumenauers „Journalismus zwischen Pressefreiheit und Zensur. Die Augsburger ‛Allgemeine Zeitung’ im Karlsbader process 1818-1848“. Sie hat sich umfassend mit der den Karlsbader Beschlüssen zugrunde liegenden Zensur der AZ befasst. Ein weiteres
Buch, das sich mit der AZ beschäftigt, ist Eduard Heycks Monographie „Die Allgemeine Zeitung 1798-1898“, eine Auftragsarbeit anlässlich des 100jährigen Jubiläums der AZ. Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei Eduard Heyck um den Historiker der AZ handelt, und sich die Monographie, da eine
Auftragsarbeit, manchmal doch sehr subjektiv mit der Geschichte und den Mitarbeitern der AZ auseinandersetzt.
Einen Überblick über die Pressegeschichte des 19. Jahrhunderts bot mir sowohl Kurt Koszyks „Deutsche Presse im 19. Jahrhundert. Geschichte der deutschen Presse Teil II“ als auch Rudolf Stöbers „Deutsche Pressegeschichte“.
Durch Wolfram Siemanns Aufsatz „Ideenschmuggel. Probleme der
Meinungskontrolle und das Los deutscher Zensoren im 19. Jahrhundert“ in der Historischen Zeitschrift bekam ich einen umfassenden Einblick in die Techniken der Zensur und den Ideenschmuggel. Siemann geht nicht nur allgemein auf die verschiedenen Möglichkeiten der Zensurumgehung ein, sondern gibt auch konkrete Beispiele für die Arbeit der Zensoren.

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By Anna Zafiris

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, word: 1, Ruhr-Universität Bochum (Geschichte), Veranstaltung: Bürgertum und Öffentlichkeit im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema „Zensur zur Zeit der Karlsbader Beschlüsse 1819-1848 und ihre Auswirkung auf die Augsburger ‘Allgemeine Zeitung’ im 19. Jahrhundert“.
Nach einer Übersicht über die Zensurgeschichte von 1819-1848 und einer Erläuterung der Strategien des Ideenschmuggels, möchte ich anhand der Augsburger „Allgemeinen Zeitung (AZ)“ Beispiele für die Anwendung der Zensur geben.
Neben verschiedenen Beispielen für den Einfluss der Zensur, habe ich mich näher mit der Berichterstattung der AZ zum Hambacher Fest befasst. Durch eine Untersuchung dieser Berichterstattung möchte ich darstellen, wie sich das Hambacher Fest unter der Zensurordnung in der Presse wiedergespiegelt hat. #
Im Rahmen dieser Hausarbeit ist es mir leider nur möglich,
ein paar exemplarische Artikel oder Textpassagen vorzustellen, an denen sich die Zensur erkennen lässt. Ich bitte dies zu berücksichtigen.
Neben der Recherche in der AZ stütze ich mich besonders auf Elke Blumenauers „Journalismus zwischen Pressefreiheit und Zensur. Die Augsburger ‛Allgemeine Zeitung’ im Karlsbader process 1818-1848“. Sie hat sich umfassend mit der den Karlsbader Beschlüssen zugrunde liegenden Zensur der AZ befasst. Ein weiteres
Buch, das sich mit der AZ beschäftigt, ist Eduard Heycks Monographie „Die Allgemeine Zeitung 1798-1898“, eine Auftragsarbeit anlässlich des 100jährigen Jubiläums der AZ. Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei Eduard Heyck um den Historiker der AZ handelt, und sich die Monographie, da eine
Auftragsarbeit, manchmal doch sehr subjektiv mit der Geschichte und den Mitarbeitern der AZ auseinandersetzt.
Einen Überblick über die Pressegeschichte des 19. Jahrhunderts bot mir sowohl Kurt Koszyks „Deutsche Presse im 19. Jahrhundert. Geschichte der deutschen Presse Teil II“ als auch Rudolf Stöbers „Deutsche Pressegeschichte“.
Durch Wolfram Siemanns Aufsatz „Ideenschmuggel. Probleme der
Meinungskontrolle und das Los deutscher Zensoren im 19. Jahrhundert“ in der Historischen Zeitschrift bekam ich einen umfassenden Einblick in die Techniken der Zensur und den Ideenschmuggel. Siemann geht nicht nur allgemein auf die verschiedenen Möglichkeiten der Zensurumgehung ein, sondern gibt auch konkrete Beispiele für die Arbeit der Zensoren.

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By Susanne Paesel

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Sonstiges, be aware: 2, Philipps-Universität Marburg (Kunstgeschichtliches Institut), Veranstaltung: Kunst der Aufklärung in Frankreich, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der erste öffentliche Flugversuch der Brüder Montgolfier im Juni 1783 bildete den Auftakt für eine ganze Reihe von Experimenten in der Luftfahrt. Unter großer Anteilnahme und Begeisterung entstand eine geistige Strömung, die guy später als "Ballonmanie" bezeichnete. Das Thema der Luftfahrt wurde nicht nur in den Bereichen der Technik und Wissenschaft reflektiert, sondern auch in der Kunst und Literatur. Für wohlwollende Autoren und fortschrittskritische Karikaturisten battle die Ballonfahrt gleichermaßen ein anziehendes Thema. Sogar in der Mode wurde das Motiv des Ballons mit Begeisterung verwertet. Überall traf guy auf Zitate der beliebten Ballonform. Kleidungsstücke, Frisuren, Schmuck und sogar Torten verzierte guy mit Ballonemblemen.
Eine Pariser Tageszeitung kommentierte 1783 dieses Phänomen wie folgt:
"[…] daß seit dieser Zeit Kleine und Große davon sprechen und sich mit Versuchen beschäftigen […] Alle unsere Professoren der Physik lesen jetzt über nichts anderes als über gasoline, über brennbare Luft, über den aerostatischen Ball und über die Mittel, solchen in der Luft zu dirigieren."
Diese nationale Begeisterung über Frankreichs Führungsposition auf dem Gebiet der Luftfahrt, schlug sich auch in einer Vielzahl von Drucken nieder. Sie spiegeln nicht nur die damalige Stimmung wider, sondern geben auch Auskunft über den Bedeutungszuwachs, den die Druckgrafik im 18. Jahrhundert erfahren hat. Zunächst im Dienste der Reproduktion bekannter Gemälde stehend, entwickelte die Druckgrafik zunehmend eigene Stilmittel zur Darstellung gesellschaftlichen Lebens. Ein schnell wachsender Markt reagierte mit inhaltlichen und technischen Verbesserungen im druckgrafischen Bereich auf das steigende Bedürfnis der Pariser Bevölkerung nach Teilhabe an der Wissenschaft und der Kunst.
Anhand einiger Kupferstiche zu den Flugversuchen der Brüder Montgolfier soll im Folgenden diese Entwicklung verdeutlicht werden.
Zuvor scheint es notwendig, auf die gesellschaftlichen Veränderungen im 18. Jahrhundert einzugehen, die in unmittelbarem Bezug und Einfluss zur Druckgrafik dieser Zeit stehen.
Beginnen wird diese Arbeit mit der Schilderung der ersten Flugversuche der Brüder Montgolfier und ihres Konkurrenten Professor Charles, welche die Bildvorlagen für die untersuchten Kupferstiche lieferten.

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By Susanne Paesel

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Sonstiges, be aware: 2, Philipps-Universität Marburg (Kunstgeschichtliches Institut), Veranstaltung: Kunst der Aufklärung in Frankreich, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der erste öffentliche Flugversuch der Brüder Montgolfier im Juni 1783 bildete den Auftakt für eine ganze Reihe von Experimenten in der Luftfahrt. Unter großer Anteilnahme und Begeisterung entstand eine geistige Strömung, die guy später als "Ballonmanie" bezeichnete. Das Thema der Luftfahrt wurde nicht nur in den Bereichen der Technik und Wissenschaft reflektiert, sondern auch in der Kunst und Literatur. Für wohlwollende Autoren und fortschrittskritische Karikaturisten battle die Ballonfahrt gleichermaßen ein anziehendes Thema. Sogar in der Mode wurde das Motiv des Ballons mit Begeisterung verwertet. Überall traf guy auf Zitate der beliebten Ballonform. Kleidungsstücke, Frisuren, Schmuck und sogar Torten verzierte guy mit Ballonemblemen.
Eine Pariser Tageszeitung kommentierte 1783 dieses Phänomen wie folgt:
"[…] daß seit dieser Zeit Kleine und Große davon sprechen und sich mit Versuchen beschäftigen […] Alle unsere Professoren der Physik lesen jetzt über nichts anderes als über gasoline, über brennbare Luft, über den aerostatischen Ball und über die Mittel, solchen in der Luft zu dirigieren."
Diese nationale Begeisterung über Frankreichs Führungsposition auf dem Gebiet der Luftfahrt, schlug sich auch in einer Vielzahl von Drucken nieder. Sie spiegeln nicht nur die damalige Stimmung wider, sondern geben auch Auskunft über den Bedeutungszuwachs, den die Druckgrafik im 18. Jahrhundert erfahren hat. Zunächst im Dienste der Reproduktion bekannter Gemälde stehend, entwickelte die Druckgrafik zunehmend eigene Stilmittel zur Darstellung gesellschaftlichen Lebens. Ein schnell wachsender Markt reagierte mit inhaltlichen und technischen Verbesserungen im druckgrafischen Bereich auf das steigende Bedürfnis der Pariser Bevölkerung nach Teilhabe an der Wissenschaft und der Kunst.
Anhand einiger Kupferstiche zu den Flugversuchen der Brüder Montgolfier soll im Folgenden diese Entwicklung verdeutlicht werden.
Zuvor scheint es notwendig, auf die gesellschaftlichen Veränderungen im 18. Jahrhundert einzugehen, die in unmittelbarem Bezug und Einfluss zur Druckgrafik dieser Zeit stehen.
Beginnen wird diese Arbeit mit der Schilderung der ersten Flugversuche der Brüder Montgolfier und ihres Konkurrenten Professor Charles, welche die Bildvorlagen für die untersuchten Kupferstiche lieferten.

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